Ein Märchen wird wahr

Liebe Familie Winkler!

Dies hat sich heute zugetragen…:

Und ich habe es in eine Geschichte verpackt:

Eine wahre Geschichte! Ein wahres Märchen… oder – wenn Gedanken wahr werden!

Endlich ist Frühling! Endlich ein vielversprechender wolkenloser blauer Himmel, als die Sonne aufgeht!

Der Kirschbaum vor meinem Fenster hat heute begonnen aufzuploppen!

Es ist Kirschblütentag für uns!

Unser Frühstück genießen wir heuer zum ersten Mal in unserem wunderschönen Garten.

Dabei kam uns die Idee am Nachmittag einen „Miniausflug“ zum Michlberg zu machen.

In der Nähe vom goldenen Bründl begann unsere Wanderung und wir gingen einfach darauf los, ohne Wanderkarte ohne Ziel, dem Frühling entgegen.

Eine natürliche Stille machte sich immer wieder um uns herum breit, die uns anhalten ließ und einfach ins Spüren kommen ließ.

Und hier beginnt dann die eigentliche Geschichte/Märchen die ich erzählen wollte:

Ein Gedanke kam mitten im Wald: „Ach wäre doch ein stilles Sonnenplatzerl schön bei dem ich mich mit meinem Mann niederlassen kann und im Sitzen genießen kann.“

Ein weiterer Gedanke folgte, während wir weiter gingen:

„Ach wäre dieses stille Sonnenplatzerl doch auch auf einer Anhöhe denn ich schaue so gerne in die Ferne…“

Und während wir unseren Weg in Richtung bergauf fortsetzten um eine Anhöhe zu erreichen kam ein weiterer Gedanke…“

„Ach ich hab ja heute einen Rock zum Wandern angezogen weil ich es so mag wenn der Frühlingswind sich darin fängt, da wär es doch schön wenn auf diesem stillen Sonnenplatzerl auf der Anhöhe auch Sitzgelegenheiten wären, weil der Waldboden dann doch nicht so praktisch für mich wäre…“

Ich vermute mal Sie wissen bereits  wie diese Geschichte ausgehen wird, doch es kamen noch weitere Gedanken, bevor… naja lest selbst…

Also wir hatten schon eine Anhöhe erreicht und ich war schon ziemlich drauf und dran umkehren zu wollen denn wir waren schon über eine Stunde unterwegs,  und ich wusste ja garnicht wo genau wir uns befanden. Einen schönen Ausblick gab es nicht wirklich nur eine riiiiesige Starkstromleitung, die mich ziemlich einschüchterte, deshalb bewegten wir uns davon wieder weg.

Wir gingen an kleinen „Weingärtenhäuschen“ vorbei in denen manche Besitzer den Frühling begrüßten. In anderen Gärten war niemand zu sehen, aber Sitzgelegenheiten waren zu sehen,  nur ein paar Schritte von mir entfernt.

Der nächste Gedanke war:

„Ach würde ich nur die Erlaubnis haben eintreten zu dürfen…“

Doch wir gingen weiter…

Der nächste Gedanke war: „Also wenn ich eine Sitzgelegenheit finden würde und mich setzen würde dann würde ich auch einen Schluck oder mehr Wasser brauchen, denn ich verspüre bereits einen aufsteigenden Durst…“

Und wir gingen noch ein Stück weiter als schon der nächste  Gedanke da war: „Also ich mag nur noch ein paar Meter gehen und wenn ich dann nicht irgend ein „Zeichen“ wahrnehme, mag ich lieber umkehren, dass ich noch fit für den Rückweg bin…“

Und plötzlich… sah ich ein Schild mit einem Pfeil…

Wir näherten uns diesem Schild und nun wisst ihr sicher schon was darauf stand! „RASTPLATZL“

Und noch ein paar Schritte weiter bergab stand noch ein Schild mit diesem Pfeil das eindeutig auf ein kleines Grundstück mit Hütte und Sitzgelegenheiten wies, und uns eindeutig einlud, dieses Grundstück zu betreten.

Mit staunenden Blicken entdeckte ich die Holzkisten die aufforderten geöffnet zu werden um sich an der Auswahl an Getränken zu erfreuen!!

Und dann ein paar Schritte um die Hütte herum die Sitzgelegenheiten und …. der Ausblick!!!

Ein Traum!! Ein Wunder!! Ein Märchen!! Ich weiß nicht wie ihr es nennen wollt es war für uns unbeschreiblich!!

Danke Rastplatzl dass es Dich gibt!!

In Dankbarkeit für diese liebevolle Idee die Sie wahrwerden haben lassen und mir/uns damit heute Wunder geschenkt haben!

HerzLicht und noch viel mehr von Agnes und Gottfried